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So etwas habe ich noch nie erlebt

Orbán József

Dank dem milden Winter begann die diesjährige Saison für alle schon viel früher.

Schon seit Jahren ist mein persönlicher Saisonstart im März. Das ist für mich eine persönliche Entscheidung. Ich denke dass die Karpfen mindestens drei Monate Pause haben sollten. Denn sein wir ehrlich, die brauchen sie auch...

In der zweiten März Woche verschlug es mich dann auch ans Wasser. Die Wettervorhersage meldete gutes Wetter mit frühlinglichem Temperaturen. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen.

Der Schwerpunkt meiner ersten Session lag  in erster Linie auf dem Treffen mit den Jungs, die mir schon fehlten. Ich wollte einfach wieder Zeit mit Ihnen verbringen und freute mich schon auf die Storys und Gespräche.

Ich hatte keine großen Erwartungen an die erste Session, aber die gründliche Vorbereitung durfte natürlich nicht fehlen. Ich spielte viele Szenarien im Kopf durch, mit was ich kalkulieren kann, was passieren könnte, sind die größeren Fische schon aktiv etc.

In puncto Köderwahl viel meine Wahl auf den White Fish Mix in 20 mm aus der Ready Made Range, welche ich vor dem Angeln für ein paar Tage trocknen ließ. Ich hoffte neben ein paar kleineren Fischen auch auf ein paar von den größeren Fische.

Ich kam am Nachmittag an meinem Platz an. Meinen Platz wählte ich unter dem Gesichtspunkt aus, dass ich bei dieser vier Tägigen Session mit dem Futterboot Angeln wollte. Ein wichtiger Gesichtspunkt war, dass der Angelplatz frei von Hindernissen ist, in die die Fische hineinschwimmen könnten. So konnte ein sicherer Drill vom Ufer erfolgen. Nach dem ich die 100 m abgemessen hatte, welche der maximalen zum Angeln zur Verfügung stehenden Entfernung vom Ufer aus entsprach, konnte das Angeln beginnen.

Nach zwei bis drei Stunden kam schon der erste Fisch um die 15 kg und signalisierte, dass er schon hungrig war.

Nach dem ablegen der Rute folgte kurz darauf auch schon der nächste Biss. Die Karpfen waren zu meiner Verwunderung schon ziemlich aktiv. Bis zum Morgengrauen hatte ich vier Läufe, von denen ein Fisch mit seinen 24,5 kg besonders hervorstach.

So einen Saisonstart...

Auch die Fortsetzung hatte es in sich und hielt noch ein Überraschung bereit. Und was für eine!

Es kamen kleinere und auch größere Fische, wie man das von diesem Köder erwarten kann. Das bedeutete 3-4 Fische pro Tag, so, wie ich mir das vorgestellt habe.

Im Morgengrauen meiner letzten Nacht, durfte ich das wundervolle Gefühl erleben, wenn der Angler spührt, das er einen ganz besonderen Fisch am anderen Ende hat.

Ich stand knietief im Wasser, meine 2 lbs Ruten federten schön die Fluchten meines starken Gegners ab, die Bremse klickte fein und der Fisch schwamm langsam aber sicher richtung Ufer. Mein Herz pochte in meinem Hals und mein Puls war auf 120.

Als der Fisch endlich im Kescher landete, sah er auf den ersten Blick größer aus, als der erste Fisch. Wie sich beim wiegen rausstellte, hatte ich mich geirrt. Er brachte „nur“ 23,40 kg auf die Waage.

So einen Saisonstart hatte ich noch nie und zusätzlich hat sich auch der Teamspirit gestärkt. :)

Die vier Tage hätten gar nicht besser laufen können.

Orbán József



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